Umweltfreundliche Verpackung

Warum sind PE- und PP-Verpackungen so sinnvoll?

Wir sind uns der Verantwortung für nachhaltige Verpackungen bewusst. Durch den Einsatz von Polyethylen- und Polypropylenfolien stellen wir uns seit jeher den ökologischen Anforderungen unserer Kunden.

Wir setzen Ressourcen wie Energie und Material schonend ein und tragen damit umweltentlastenden Faktoren Rechnung.
Wir nutzen, sofern möglich, biobasierte Verkaufsverpackungen und biologisch abbaubare Folienverpackungen.

Natürlich kennen wir die öffentliche Diskussion zum Thema Kunststoff und setzen uns kritisch damit auseinander. Bei allen Argumenten gegen Kunststoffverpackungen stellen wir auch die Frage: Was spricht eigentlich für sie? Denn es gibt tatsächlich ein paar gute Argumente für den Einsatz von Folienverpackungen:

  • hohe Festigkeit
  • Wasser- und chemikalienbeständig
  • leicht zu verarbeiten
  • thermisch leicht zu verschweißen
  • geringes Gewicht
  • ressourcenschonend bei der Produktion und beim Recycling
  • grundsätzlich recycelbar
  • grundwasserneutral
  • keinerlei Schadstoffe bei Herstellung, Verarbeitung und Entsorgung – es entstehen lediglich Kohlen- und Wasserstoff
  • nur wenige Chemikalien zur Herstellung benötigt
  • energie- und emissionsarme Produktion
  • niedrige Herstellungskosten
  • günstig in der Anschaffung
  • geringerer Energieeinsatz und niedrigere Transportkosten aufgrund geringen Platzbedarfs bei Beförderung und Lagerung
  • effizienter Schutz gegen Verschmutzungen des Inhalts (Hintergrund: Viele Produkte wären verschmutzt nicht mehr verkaufsfähig, wodurch ein wirtschaftlicher Schaden entstünde.)
  • Vorbeugung gegen Kontamination durch Viren und Bakterien (Hinweis: insbesondere für Verpackungen der Lebensmittelindustrie wichtig)
  • Folien halten Lebensmittel teilweise länger frisch

Nachhaltigkeit

Die Kunststoffverpackung hat ihre Daseinsberechtigung im Markt und in unserer Gesellschaft gefunden – trotz aller Schlagzeilen über „Plastik“ in Natur und Umwelt.
Die Herstellung und der Einsatz von flexiblen Folienverpackungen machen es möglich, wertvolle Rohstoff-Ressourcen sinnvoll zu nutzen. Denn aus ihnen werden praktische und innovative Produkte hergestellt. Diese können nach ihrem Einsatz umweltneutral verwertet werden, etwa mittels Recyclings, thermischer Entsorgung oder Kompostierung.
Wir sollten diese Möglichkeiten voll ausschöpfen: Wenn wir zukünftig die zur Verfügung stehenden Materialkreisläufe noch konsequenter anwenden, schonen wir die verfügbaren Ressourcen und entlasten dadurch spürbar unsere Umwelt.
Axel Hackbarth, Geschäftsführer

Nachhaltigkeit

Die Kunststoffverpackung hat ihre Daseinsberechtigung im Markt und in unserer Gesellschaft gefunden – trotz aller Schlagzeilen über „Plastik“ in Natur und Umwelt.
Die Herstellung und der Einsatz von flexiblen Folienverpackungen machen es möglich, wertvolle Rohstoff-Ressourcen sinnvoll zu nutzen. Denn aus ihnen werden praktische und innovative Produkte hergestellt. Diese können nach ihrem Einsatz umweltneutral verwertet werden, etwa mittels Recyclings, thermischer Entsorgung oder Kompostierung.
Wir sollten diese Möglichkeiten voll ausschöpfen: Wenn wir zukünftig die zur Verfügung stehenden Materialkreisläufe noch konsequenter anwenden, schonen wir die verfügbaren Ressourcen und entlasten dadurch spürbar unsere Umwelt.
Axel Hackbarth, Geschäftsführer

Was sollten wir wissen?

Umweltfreundliche Verpackung aus Folie

Ob Glas, Papier, Metall, Stoff oder Folie – jedes Verpackungsmaterial hat individuelle Eigenschaften. Folien sind vor allem leicht, flexibel und preiswert. Aus unserer Sicht entscheidend: Verpackungsfolien müssen sinnvoll sein. Dann haben sie ihre Daseinsberechtigung und können häufig durch kein anderes Material adäquat ersetzt werden. Außerdem müssen Verpackungsfolien auf das jeweilige Produkt abgestimmt sein – denn eine produktoptimierte Folienverpackung ist eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Verpackung.
Mit einem Mythos möchten wir an dieser Stelle aufräumen: Folien aus Polyethylen und Polypropylen enthalten keine Weichmacher – auch wenn dies in einigen Medienberichten in den vergangenen Monaten so dargestellt wurde. Gesundheitsgefährdende Weichmacher sind Bestandteil von anderen Folien, insbesondere von PVC. Unsere PE- und PP-Folien sind frei von Weichmachern.

Wo liegen die Unterschiede?

Recycling und kompostierbare Verpackungen

Großkunden und Endverbraucher legen zunehmend Wert auf umweltfreundliche Verpackungen, wie etwa Folien aus biologisch abbaubaren Kunststoffen. Dabei gibt es ein paar Details und Unterscheidungen, die zum Verständnis wichtig sind. In Anbetracht der zur Neige gehenden Erdölressourcen ist der Einsatz von Folien durchaus sinnvoll. Umso mehr, wenn sie recycelbar sind – wie etwa Green PE. Nach aktuellem Stand der Technik können Folien recycelt werden, wenn sie aus nur einer Folienart bestehen. Verbunde aus mehreren Lagen mit verschiedenen Materialarten können noch nicht voneinander getrennt werden. Sie gehen nach ihrer Nutzung in die thermische Verwertung zur Gewinnung von Energie und Wärme.

Gleichzeitig gewinnen biologisch abbaubare Folienverpackungen an Bedeutung. Wir unterscheiden dabei zwei Arten der Kompostierung: die biologische Abbaubarkeit gemäß DIN EN 13432 und die Heimkompostierbarkeit. Erstere bedeutet, dass sich bei der industriellen Kompostierung mindestens 90 Prozent der umweltfreundlichen Verpackung binnen zwölf Wochen in Biomasse, CO2 oder Wasser verwandeln müssen. Die reguläre Durchlaufzeit der industriellen Kompostierung beträgt jedoch fünf bis acht Wochen. Aus diesem Grund verbieten viele Kommunen in Deutschland, dass biologisch abbaubare Kunststoffe im Biomüll landen.

Eine weitere Hürde: Die Methode ist wirtschaftlich nicht attraktiv, da bei der Kompostierung von Folie nur ein sehr geringer Ertrag an Biomasse entsteht. In der Praxis bedeutet das: Biologisch abbaubare Folienverpackungen werden in der Regel in die Verbrennung gegeben. Diese thermische Nutzung setzt CO2 und Wasser frei – ganz ähnlich wie die Kompostierung.

Heimkompostierung von Folienverpackungen wird zurzeit immer stärker nachgefragt und getestet. Zuhause kompostierbare Kunststoffe, die sich in der Natur oder in Wasser zersetzen, befinden sich noch in der Einführungsphase. Wir verfolgen diesen Prozess sehr genau und sind gespannt, welche Ergebnisse die Forschung liefert.